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Phoenix Wright
Ich... ich war's nicht!
Class Trial

Die erste (aber nicht letzte) Verhandlung von Phoenix Wright.

Phoenix Wrights Fall in der Schule war ein wichtiges Ereignis in seiner Kindheit, das seine Zukunftsziele stark prägte. Phoenix wurde von seinen Klassenkameraden angeklagt, und er fühlte, dass er allein war mit niemandem auf seiner Seite.

Das "Verbrechen"Bearbeiten

Baby Nick

Phoenix unter Druck.

Phoenix ging auf eine kleine Grundschule, bei der alle Schüler zu Beginn eines Monats einen Umschlag mit Essensgeld für den Monat mitbrachten. Eines Tages, als es Frühling war und Phoenix in die vierte Klasse ging, wurde während des Sportunterrichts Miles Edgeworths Umschlag mit 38$ darin gestohlen. Phoenix war an dem Tag erkältet und nahm deshalb nicht am Sportunterricht teil, sodass er der Einzige ohne Alibi war. Deshalb wurde er des Diebstahls beschuldigt und am Tag darauf vor dem Klassengericht angeklagt.

Die "Verhandlung"Bearbeiten

Baby Miles

Edgeworth verteidigte Phoenix.

Baby Butz

Larry stand auf auf Phoenix' Seite.

Obwohl Phoenix auf seiner Unschuld beharrte, wurde er von seinen Mitschülern weiter beschuldigt. Phoenix war so traurig, dass er nicht aufhören konnte zu weinen. Sogar die Lehrerin dachte, dass er es gewesen sei, und forderte ihn dazu auf, sich zu entschuldigen. In dem Moment erhob Edgeworth Einspruch zu Wrights Gunsten. Er führte auf, dass niemand Beweise für die Behauptung hätte, sodass Phoenix für unschuldig befunden werden müsse. Die Klasse beschuldigte ihn aber weiter und sagte, dass man keine Beweise brauchen würde. Dann setzte sich Larry Butz, der Störenfried der Klasse, für Phoenix ein. Er sagte, dass sich stets die Meute zusammen tun und einen Schuldigen suchen würde und dabei nicht berücksichtigen würde, wie sich so etwas anfühlt. Die Lehrerin beendete die Verhandlung, befand Phoenix für unschuldig und ersetzte das Geld selbst.

NachwirkungenBearbeiten

Dieses Ereignis führte dazu, dass Phoenix, Edgeworth und Butz beste Freunde wurden. Phoenix fragte Edgeworth, warum er ihn verteidigt hatte, woraufhin er erklärte, dass er später genau wie sein Vater Gregory Edgeworth werden wolle, ein berühmter Strafverteidiger. Aber nachdem sein Vater umgebracht wurde, wechselte er auf eine andere Schule. Das Gefühl, sich vollkommen allein zu fühlen bis jemand für ihn aufsteht, brachte Phoenix dazu, anderen Menschen, die in der gleichen Situation befanden, helfen zu wollen. Das Ereignis war eine Inspiration für Phoenix, um Strafverteidiger zu werden.

Das ErgebnisBearbeiten

Über 15 Jahre später kam die Wahrheit ans Licht. Nachdem Edgeworth in seiner eigenen Verhandlung für unschuldig befunden wurde, gab Butz ihm ein "Geschenk" von 38$. Butz gab zu, dass er derjenige war, der damals das Essensgeld gestohlen hatte. Edgeworth verdächtigte ihn bereits, weil er trotz seiner Entschuldigung damals aus Langeweile trotzdem zur Schule kam und "ist was faul, war's der Butz". Phoenix war verärgert, weil Edgeworth ihm das nicht früher gesagt hatte, aber Maya Fey sagte spaßeshalber, dass die Verjährungsfrist für den Diebstahl bereits abgelaufen sei, sodass man ihn nicht dafür anklagen konnte.

TriviaBearbeiten

  • Der Fall basiert auf einem Vorfall, bei dem der Erschaffer der Serie, Shu Takumi, als er in der zweiten Klasse war, ein Sparschwein auf dem Schulhof gefunden hatte. Er wurde anschließend beschuldigt, das Sparschwein von einem Klassenkameraden gestohlen zu haben, und wurde im Klassenraum dazu gezwungen, sich bei ihr zu entschuldigen.[1]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Hsu, Janet (31.10.2014). Ace Attorney Trilogy - Surprising Tidbits You Never Knew! Capcom Unity. Abgerufen am 08.10.2017
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